Autorin & Texterin

Die beste Zeit für guten Stil. Fashion for women. Not Girls.

So heißt der gerade erschienende Styleguide von Susanne Ackstaller aka Texterella. Und ich bin dabei! Ich bin eine von elf Frauen, die in „Die beste Zeit für guten Stil“ zu Wort kommen und die von Martina Klein  fotografiert wurden.

Dagmar hat Susi Ackstaller Buch " Die beste Zeit für guten Stil" in der Hand.

Seit dem 24. Februar kann man diesen sehr besonderen Stylguide nun überall dort kaufen, wo man Bücher bekommt.

Irgendwann im Frühjahr 2020 erzählte mir Susanne, die ich schon seit vielen Jahren kenne, von einem spannenden Projekt: Sie sei vom Knesebeck Verlag angesprochen worden, ob sie nicht Lust habe, einen Styleguide für Frauen um die 50 zu schreiben.

Mein Lieblingsbild - mit Kalle!

Mein Lieblingsbild – mit Kalle!

Was mache ich in einem Styleguide?

Als ich mein Buch How to survive als Frau ab 40 geschrieben habe, habe ich mich zum ersten Mal sehr bewusst mit Mode für Frauen in der Mitte des Lebens beschäftigt – und dem mehr oder weniger unausgesprochenem Diktat, was frau in dem Alter noch tragen darf und was nicht.  Ich persönlich war immer schon sehr experimenttierfreudig, was Mode angeht, aber vielen Frauen ab 40 geht es da anders.  Höchste Zeit für einen Styleguide für diese Zielgruppe! Susannes Konzept gefiel mir von Anfang an: dass es nicht darum gehen sollte, einen weiteren Ratgeber mit Stilregeln zu schreiben, sondern darum, Frauen Mut zu machen, sich selbst auszuprobieren und vor allem Spaß an Mode zu haben. Was für ein tolles Projekt – ich war sofort sehr begeistert!

Und dann fragte Susanne mich, ob ich nicht eine der Frauen sein wollte, die sie für ihrem Styleguide portraitieren würde. Fotografiert werden sollte ich auch. Sie wollte mich dabei haben? Ich hatte doch mit Mode ansonsten gar nichts zu tun! Ja, wollte sie. Und ich, ich wollte mitmachen! Denn es sollten in ihrem Styleguide auch ganz normale Frauen zu Wort kommen. Frauen mit Ecken und Kanten – oder Pölsterchen und Kurven. Frauen, die ihren eignen Stil haben. Ich muss sagen, ich fühlte – und fühle mich, sehr geschmeichelt.

Was ist das besondere an diesem Stilguide?

Dieser Stylguide macht keine Vorschriften,  bzw. sagt nicht, was nicht geht, deshalb ist er auch kein normaler Ratgeber.  Es geht nicht darum, möglichst perfekt auszusehen, sondern darum, wie frau sich wohlfühlt. Wie frau die eigene Persönlichkeit unterstreichen kann. Und das ist eben sehr individuell, und folgt nicht irgendeinem kurzlebigen Trend.

Individualität, die sieht man an den elf portraitierten Frauem, die ganz unterschiedlich sind. (Sagte ich schon, dass ich eine dieser Frauen bin?) Neben den Portraits stellt Susanne 20 Keypieces vor: Klassiker, die wohl nie aus der Mode kommen. Sie erklärt, warum diese Kleidungsstücke (bzw. Accessoires) Keypieces sind, gibt Anregungen, wie man sie tragen oder kombinieren könnte und wo man sie bekommen kann.

Darüber hinaus ist das Buch ein echter Hingucker: Martina hat wundervolle Fotos gemacht, und die entzückenden Illustrationen stammen von Veronika Gruhl  .

Was Susanne selbst zu ihrem Buch sagt, kannst du auf ihrem Blog Texterella lesen. Und was Martina sagt auf ihrem Blog Still Sparkling.

Die beste Zeit für guten Stil – Fashion for women. Not girls
von Susanne Ackstaller
mit Fotografien von Martina Klein und Illustrationen von Veronika Gruhl 
erschienen im Knesebeck Verlag
ISBN-13 : 978-3957284440 

Preis € 25.-
 Kaufen kann man es natürlich in jedem Buchhandel und beim Knesebeck Verlag, bei Thalia und bei Amazon

Das Making-of

Im Juni 2020 war es dann soweit: Das Fotoshooting sollte bei mir Zuhause stattfinden. Das war schon ziemlich aufregend! Fand übrigens auch mein Mitarbeiter, Kater Kalle, der sich keine Sekunde hat entgehen lassen und sich auf mehrere Bilder gedrängt hat.

Kalle legt sich schon mal bereit. Foto: Susanne Ackstaller

Kalle legt sich schon mal bereit. Foto: Susanne Ackstaller

Dabei ist auch mein Lieblingsbild entstanden. Als wir das Bild in der Küche geshooted haben, sprang Kalle auf den Küchentisch – und blieb sitzen.

Der Kater sitze neben Dagmar auf dem Tisch. Foto: Susanne Ackstaller

Unfassbar, der Kater sieht aus wie eine Statue. Foto: Susanne Ackstaller

Ursprünglich sollte eines der Motive  im Esszimmer entstehen, doch als gerade alles aufgebaut war, fing es an zu regnen. Es schüttete regelrecht und wir mussten eilig das ganz Equipment reintragen.

Blick in mein Wohnzimmer, das vollsteht mit Foto-Equipment: Foto: Susanne Ackstaller

Es schüttet wie aus Eimern und wir müssen schnell das ganze Equipment retten. Foto: Susanne Ackstaller

Insgesamt war das ein ganz und gar wundervoller Tag!

Martina pudert Dagmar die Nase Foto: Susanne Ackstaller

Immer schön abpudern!

Martina kontrolliert die Fotos am Rechner

Martina in Aktion. Foto: Susanne Ackstaller

Susi, Dagmar, Martina targen rot-weiß-gestreifte Shirts. Foto: Kai Lange

Drei Mal gestreift – und , nein, das war nicht abgesprochen! Foto: Kai Lange